Was bei der Reingung von Kunststoff zu beachten ist

Kunststofffenster richtig reinigen

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Wer sich mit dem Thema Kunststoff befasst, erkennt schnell, dass er nicht einen Kunststoff gibt, sondern viele sehr unterschiedliche Kunststoffe. Allerdings haben die Stoffe meist eine Gemeinsamkeit, sie laden sich elektrostatisch auf, können leicht verkratzen und neigen zu Verfärbungen. Kunststofffenster sind daher beim Reinigen oft etwas problematischer als Fenster aus Holz oder Metall.

Kratzer beim Reinigen vermeiden

Die trockene Reinigung ist bei allen Kunststoffen problematisch. Wer mit einem trockenen Tuch Staub entfernt riskiert Kratzer. Daher ist es besser mit einem leicht feuchten Tuch, darüber zu wischen. Ein stark verschmutztes Kunststofffenster sollte zunächst mit Wasser aus einer Sprühflasche benetzt werden. Statt eines Reinigers für Fenster können ein paar Tropfen Spülmittel zugesetzt werden. So wird der Staub mit einem Tensid umgeben und kann gefahrlos mit einem weichen Tuch aufgenommen werden. Ein trockenes Wischen lädt das Material außerdem elektrisch auf, was zu neuer Verschmutzung führt.

Vorsicht mit Farben

Viele Kunststoffe enthalten Weichmacher. Reiniger für Kunststoff führen dem Weichplastik neue Weichmacher zu. Diese können Farbpigmente in den Kunststoff übertragen. Daher ist es wichtig beim Reinigen nur weiße Tücher zu verwenden. Auch darf nie ein buntes Tuch mit Reinigungsmittel auf dem Material für längere Zeit abgelegt werden.

Lösungsmittel sind keine Lösung

Das Material aus dem Kunststofffenster hergestellt werden hat viele Eigenschaften, die es für den Einsatz am Fenster auszeichnen, so ist es stabil und UV-beständig. Das Kunstleder auf dem Sofa ist weich und anschmiegsam. Eine Beständigkeit gegen Lösungsmittel ist für den Einsatzzweck nicht notwendig und daher oft nicht vorhanden. Eine Reinigung vom Benzin, Verdünner, Nagellackentferner, Pinselreiniger oder anderen Lösungsmitteln kann das Material auflösen. Der Kunststoff verquillt, die Oberfläche wird hässlich.

Gute Mittel für die Reinigung

Ein weiches Tuch, Wasser und ein neutraler Reiniger reichen meist aus. Hartnäckige Flecken können mit einem Schmutzradierer entfernt werden, niemals mit Scheuermittel. Spezialreiniger und Pflegecremes versorgen weichen Kunststoff zusätzlich beim Reinigen mit Weichmachern.

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